Mi

26

Feb

2014

Halbjahresbericht für den ICJA

Ausblick auf Auckland vom Skytower
Ausblick auf Auckland vom Skytower
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Fr

14

Feb

2014

Halbzeit - aus 12 Monaten werden 6

Erstes halbes Jahr um – Bericht von meinem ersten Projekt

 

Hinweis: aus rechtlichen Gründen ist es mir leider nicht erlaubt, Fotos von den Menschen mit Behinderung zu veröffentlichen.

 

Nach nun endlich einem halben Jahr, will ich euch von meinem ersten Projekt berichten.

Wie die meisten wissen, war ich in einem Projekt mit Menschen mit Behinderung zusammen. Das dies was total neues für mich ist und in einer gewissen Weise auch eine Herausforderung, wie ich mich im Umgang mit Menschen mit Behinderung entwickle und welche Auswirkungen dieses Projekt auf mich hat, war mir klar.

Wie bereits erwähnt lebte ich zusammen mit 4 behinderten Menschen („Core People“), einem Hausleiter und einer Supportperson. In zwei anderen Häusern (einem in Helensville und einem anderen in Henderson) sind auch zwei weitere Freiwillige untergebracht. In Henderson wohnt Yi-Jung aus Taiwan und in Helensville Camila aus Brasilien.

Bei allen Core Leuten handelt es sich weitgehend um Autisten. Da Autismus sehr breit gefächert ist und obwohl ich mehrmals nachgefragt habe, konnte mir keiner eine konkrete Antwort geben, welche genaue Behinderung wer hatte. Aber fest steht, jeder von den Core in meinem Haus war sehr selbstständig und sie machten die meisten Sachen noch alleine. Hilfe war dann nötig beim Kochen, Aufräumen und Putzen, die Core zu den Aktivitäten fahren, zu Veranstaltungen und in die Kirche begleiten und was natürlich auch dazugehört, sich mit ihnen zu beschäftigen (mit Robbie zum Beispiel hab ich öfters Gesellschaftsspiele gespielt, mit Sandy war ich bei gutem Wetter spazieren, zusammen mit Camila und den Core Ausflüge zum Strand....).

Zu den Aktivitäten,die in der Woche so anstanden, zählten Linedancing/Agnes, Schwimmen/Agnes&Rahel, Wigglegiggle/Agnes,Rahel&Sandy, Art/Agnes,Rahel,Sandy. Jeden Samstag gab es dann noch den Markt, wo wir alle hinfuhren und einmal im Monat ging Agnes zum Treffen vom Country Music Club.

 

 

Mein Tagesplan an zum Beispiel einem Mittwoch:

 

7:30 – Frühstück für die Core machen (wir haben uns aber mit Simon und Raewyn mit Frühstück machen abgewechselt)

 

9:00 – Bäder putzen, staubsaugen (da haben wir uns auch abgewechselt)

 

11:00-12:30 – Wigglegiggle, die Disko

 

13:00 – Lunch machen

 

14:00 Core zur Kunststunde fahren

 

14:15 – beim Einkaufen helfen

 

16:00 – Core von der Kunststunde abholen

 

16:15 – Dinner kochen (mit Simon&Raewyn abgewechselt)

 

17:15 – Dinner

 

nach dem Dinner war mein Arbeitstag meistens zu Ende, aber natürlich hat man dann trotzdem noch Zeit mit den Leuten verbracht.

 

Oft war ich, wenn ich dann Freizeit hatte, bei Camila auf der Farm und wir haben gebacken,DVDs geguckt oder nur gequatscht, waren Fahrrad fahren, Tennis spielen oder spazieren.

 

Da Helensville eine sehr kleine Stadt ist, ist abends leider auch nicht mehr viel los. Deswegen ist Selbstbeschäftigung und Ideenreichtum in meinem Projekt auf jedenfall gefragt, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

 

Feste und Feierlichkeiten in Mt Tabor

 

Die Core Leute in Mt Tabor lieben feiern (nicht zuletzt wegen dem viele und guten Essen was es dann gibt;)).

In meiner Zeit bei Mt Tabor hab ich mehrere Feierlichkeiten mitbekommen und es hat immer ganz viel Spaß gemacht, man hat neue Leute kennen gelernt und mit den Core getanzt, einen Haka gesehen oder viel gegessen.

 

Robbies Geburtstag

Direkt am ersten Wochenende nach meiner Ankunft im Projekt hatte ein Bewohner aus meinem Haus, Robbie, Geburtstag und das wurde natürlich gefeiert im Sinne von einer Bartparty. Es gab viele Kleinigkeiten zu essen und ich hab die Bewohner von Camilas Haus kennen gelernt.

 

 

Willkommensfeier des neuen Community Leiters

 

Mt Tabor hat einen neuen Communityleiter bekommen (der vorherige Mike, einer der Gründer von Mt Tabor, hat eine Farm und will sich mehr dort beschäftigen und Jo wollte zurück auf die Südinsel gehen).

 

Die Veranstaltung, um den neuen Communityleiter Evan willkommen zu heißen, fand im Helensville Community Center statt. Mittags hab ich noch bei den Vorbereitungen mitgeholfen und abends wurde dann gefeiert.

Hier hab ich auch wieder neue Gesichter von Mt Tabor kennen gelernt und da merkt man erst, wie groß die Community doch ist ( insgesamt kommen mit Arbeitern bestimmt an die 60 Leute zusammen).

Es gab auch einen Entertainer der für die Musik zuständig war,spricht Gesang (die Core fanden ihn klasse) und alle zum Tanzen bewegt hat. Es war ein lustiger Abend und die Core hatten auf jedenfall ihren Spaß!:)

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Do

29

Aug

2013

Orientationcamp Rotorua

wir Volunteers nach dem Mudrun
wir Volunteers nach dem Mudrun

Bevor wir schließlich in unsere Projekte kamen, hatten wir ein einwöchiges Orienationcamp, welches auf der Lakes Ranch stattfand, in der Nähe von Rotorua. 

Rotorua ist bekannt für den typischen Schwefelgeruch, der durch Gase in dem nahe liegenden See entsteht. So lag der Geruch anfangs schwer in der Nase, mit der Zeit hat man sich aber dran gewöhnt.

Die Zimmerverteilung wurde vom ACVE festgelegt und so teilte ich mir mit einer anderen Freiwilligen aus Finnland das Zimmer. Ich verstand mich prima mit ihr und das Chaos teilten wir beide. 

 

Im Orientationcamp haben wir zum ersten Mal auch die Freiwilligen aus den anderen Ländern wie Finnland,Russland,Costa Rica,Japan,Taiwan,Schweiz,Brasilien,Island und Südkorea kennen gelernt. Insgesamt sind wir 35 Freiwillige,die im Sommer ankamen und davon 21 aus Deutschland.

Ab jetzt hieß es nur Englisch sprechen, auch wenn es uns unter den Deutschen nicht immer einfach fiel.

 

Das Programm im Camp bestand aus Wettbewerben zwischen Kiwi und Tui, Englisch- bzw Maori/Kulturunterricht und den Einheiten des ACVE. 

Anfangs wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die Kiwis und Tuis. Jeden Morgen bevor dann das richtige Programm begann, fand eine sportliche Aktivität statt (meistens ein Wettbewerb, in dem Tuis gegen Kiwis antraten). Da es meistens sehr früh war, war es doppelt so anstrengend, aber auch sehr witzig und danach war man auf jedenfall wach.

 

Diese sportlichen Aktiviäten bestanden aus : 

  • dem Mudrun (Matschlauf) über Hügel und durch Bächer
  • dem Freefallschaukeln (man fiel 3 Meter und schwingte danach durch die Luft, sehr adrenalinhaltig:D)
  • Rugby
  • Mission Impossible (verschiedene Aufgaben die gelöst werden mussten und dem absolutem Highlight, dem Haka-Tanz, ein Kriegstanz der Maori)
  • Fußballturnier 

 

Und gegessen wurde auch sehr viel :D denn es gab Frühstück, Morningtea, Lunch, Afternoontea, Abendessen und oft noch Dessert.

 

Am letzten Abend des Camps ging es mit allen in eine Bar in Rotorua, wo man die Woche gemütlich ausklingen ließ. Wir Mädels hatten Glück mit dem Tag, denn bis 8 Uhr gab es Drinks umsonst für alle Ladies. 

Dies war der letzte Abend wo wir nochmal alle zusammen waren und es war ein echt schöner Abend!:)

Der Abschied am nächsten Morgen war dafür nicht so schön, da man nicht wusste wann man die anderen wiedersehen würde. Aber spätestens in einem halben Jahr sind wir alle wieder zusammen! 

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Do

29

Aug

2013

Abschied und Flug

25.07.13

 

Nun war es so weit, ich werde Deutschland für 365 Tage verlassen und befinde mich dann am anderen Ende der Welt. Der Abschied von Freunden und Familie fiel mir schwer, doch da musste ich jetzt durch. Es war immer ein großer Traum von mir, nach dem Abi für ein Jahr ins Ausland zu gehen und was ganz anderes zu machen. Der Traum ist wahr geworden! Ich freue mich riesig drauf, auch wenn der Anfang schwer ist.

Der Flug ging am 25.07.13 um 15:30 von Frankfurt, von wo aus ich zusammen mit 10 anderen Freiwilligen geflogen bin. Nachts sind wir dann in Doha (Quatar), wo die Temperaturen bei 38 Grad lagen, umgestiegen und trafen dort die meisten anderen deutschen Freiwilligen.

Dann ging es weiter nach Perth (Australien) und schließlich nach Auckland (Neuseeland). Das Gefühl war unbeschreiblich gut als wir endlich in Neuseeland gelandet sind, trotz des 27 Stundenfluges.

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1. Projekt 

Mt Tabor Trust (Menschen mit Behinderung)

Adresse:    5 Amberly Rise

                    Helensville 0800

                    New Zealand

 

2. Projekt

El Rancho ( Kids Adventure Camp)


Adresse: 25 Kauri Road

                  Waikanae 5036

                  New Zealand